Rallye

Die Rallye Dresden-Dakar-Banjul wird seit 2006 von dem Verein „Breitengrad e.V.“ veranstaltet. Ziel der Rallye ist es, gemeinsam Fahrzeuge nach Afrika zu überführen und sie dort zu versteigern, um die Erlöse für Hilfsorganisationen, Schulen und Krankenhäuser zu spenden. Die Strecke führt knapp drei Wochen lang von Deutschland über 7000 Kilometer durch sieben Länder bis nach Banjul, der Hauptstadt von Gambia/Westafrika. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Teamgeist und den guten Zweck.Kamel

Herzliche Einladung zu unserer „Der echte Norden“-Startveranstaltung

Samstag 25. Februar ab 11.30 Uhr
auf dem Marktplatz in Barmstedt, Schleswig-Holstein

Grußwort der Bundestagsabgeordneten Dr. KarinThissen
Versteigerung des letzten Fußballs von Bakery Jatta

 

Der Weg ist das Ziel

„Viel Reisen lehrt Sehen“ ist ein Sprichwort der Ovambo. Im Unterschied zur berühmten Rallye „Paris – Dakar“ ist die Rallye „Dresden-Dakar-Banjul“ kein Rennen, sondern Fairness und Geschicklichkeit werden prämiert. Die Teilnehmer werden auf der langen Reise durch zwei Kontinente und ihre Städte und Landschaften viele Menschen und Kulturen kennenlernen. Im Gegenzug trägt jeder ein Stück seiner Heimat mit sich und mag Botschafter sein, um Kontakte zwischen den Kulturen zu vermitteln und zu knüpfen. Und nicht zuletzt geht es darum, gemeinsam eines der letzten großen Abenteuer unserer Zeit zu bestehen.

Eight-Wheels

Strecke

Der offizielle Rallyestart erfolgt in Dresden, die Teilnahme aber nicht obligatorisch. So werden wir unsere eigene kleine Startveranstaltung in der Heimat direkt vor unserer Haustür im beschaulichen 🙂 Barmstedt durchführen. Die Route durch Europa kann frei gewählt werden, so werden wir aus Norddeutschland aus über Köln, Paris, Bordeaux, das Baskenland und Salamanca zum ersten Pflicht-Treffpunkt im südspanischen Algeciras fahren. Nach der Fährüberfahrt nach Marokko führt die Strecke über das sagenumwobene Marrakesch und dann entlang der wilden Atlantikküste durch Mauretanien. Hier reicht die Sahara bis ans Meer, es gibt nur noch Sandpisten und wir brauchen Wüsten-Guides. Durch die angrenzende Sahelzone geht es in den Senegal, wo wieder feste Straßen erreicht werden und wir wegen der Zollbestimmungen im Konvoi fahren. Schließlich erreicht die Rallye nach 20 Tagen Gambia, wo wir mit einer Fähre den Gambia-River überqueren und die Rallye in der Hauptstadt Banjul endet.

 

Charity

Trotz faszinierender Natur und kulturellem Reichtum ist Gambia ein Land mit weit verbreiteter Armut und hoch verschuldeten öffentlichen Haushalten. Die Versteigerung der Autos am Ziel organisiert die zu diesem Zweck gegründete „Dresden-Banjul-Organisation“ unter der Aufsicht einer in Gambia registrierten Hilfsorganisation (NGO). Der Erlös aus dem Verkauf der Fahrzeuge wird verschiedenen gambischen Hilfsorganisationen sowie Schulen, Krankenhäusern und anderen Hilfsprojekten zur Verfügung gestellt.

 

Dresden-Banjul-Organisation

Die DBO ist die Schwester-Organisation zur Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Von der zwei Mal im Jahr durchgeführten Rallye erhält sie den größten Teil ihrer finanziellen und materiellen Unterstützung. Sie ist eine in Gambia registrierte nichtstaatliche Hilfsorganisation und unterstützt schulische, medizinische und gesellschaftliche Projekte. Die durch den Verkauf der Rallye-Fahrzeuge ersteigerten Gelder und die mitgebrachten Sachspenden werden durch sie an ihre einzelnen Hilfsprojekte verteilt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, bei der Übergabe dabei zu sein und sich vor Ort ein Bild zu machen.

Zu den Projekten der DBO gehört u. a. eine Ausbildungs-Werkstatt für LKW-Mechaniker und die Kooperation Sukuta Womansgarden, in der Frauen Gemüse anbauen und vermarkten und ihren Familien ein Einkommen zu sichern. Mit einem Restaurant wurde ein Ausbildungszentrum mit angeschlossener Schneiderei aufgebaut. Dort wird auch für die regelmäßigen Armenspeisungen gekocht. Die DBO unterstützt mehrere Schulen, um so vielen Kindern wie möglich den Schulbesuch zu ermöglichen. In Sukuta wurde eine Tischlerei aufgebaut und mit aus Deutschland gespendeten Maschinen eingerichtet. Mit einem Neubau förderte die DBO den Aufbau eines Gesundheitszentrums. Zurzeit arbeitet sie an einem Projekt zur Neuorganisation der Müllentsorgung mit. Das neueste Projekt ist der Healthpost in Gunjur, ein Aufklärungsprojekt für Jugendliche zu Sexualität und Gesundheit.

DBO Logo

 

Zusammenarbeit und private Initiativen

Zahlreiche weitere Hilfsorganisationen sind in Gambia tätig. Viele davon sind kleinere Projekte, die sich aus privatem Engagement heraus entwickelt haben und als Vereine tätig sind. Bei vielen ihrer Anliegen ist die DBO mit anderen Hilfsorganisationen vernetzt und arbeitet eng mit ihnen zusammen.